Solarstrom

Aus Sonnenlicht wird Strom!

Die eleganteste Art Sonnenenergie zu nutzen, ist direkte Umwandlung in Strom. Solarzellen aus Silizium, eingebettet in Solarmodule, vollbringen dieses Wunder. Solarstromanlagen sind heute ausgereift und funktionieren zuverlässig. Netzgekoppelte Anlagen speisen ihren Strom direkt in das öffentliche Netz. Der Ertrag liegt pro kWp* installierte Leistung zwischen 850 und 1000 kWh im Jahr. Der Flächenbedarf für 1 kWp* beträgt ca. 8m². Ideal ist Solarstromtechnik auch zur Versorgung von Gebäuden oder Einrichtungen ohne Netzanschluss. Ein sogenanntes Inselsystem ist die beste Lösung, wenn der Netzanschluss zu teuer ist. Mit dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) lassen sich Solarstromanlagen heute wirtschaftlich betreiben. (*kWp = Kilowatt peak, bedeutet Spitzenleistung der Module, engl. peak Spitze)

Netzeinspeise-System

Sie weden selbst zum Stromerzeuger.

Die Mehrzahl der Solarstromanlagen wird als Netzeinspeise-System betrieben. Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom. Dieser wird über ein Netzeinspeisegerät, den sogenannten Wechselrichter, in Wechselstrom umgewandelt. Über einen eigenen Zähler wird der Strom erfasst und in das öffentliche Netz eingespeist. Die Vergütung des Solarstromes ist durch das Erneuerbare-Energien Gesetz geregelt.

Montage

Zur Montage einer Solarstromanlage bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Die häufigste Art der Montage ist die Aufdachmontage. Dabei werden die Module mit Hilfe spezieller Sparrenanker über den Dachziegeln befestigt. Diese Montageart wird vor allem bei bestehenden Schrägdächern angewandt.

Bei der Indachmontage werden die Dachziegel durch die Solarmodule ersetzt, sie bilden die Dachhaut. Damit kann die Solarstromanlage optisch in das Gebäude integriert werden. Wichtig ist dabei die gute Hinterlüftung, denn mit zunehmender Erwärmung der Module sinkt deren Leistung.